Geistliche Chormusik


21. November 2021

Giovanni GabrieliDeus, qui beatum Marcum, Ch.36
J. S. BachLobet den Herrn, alle Heiden, BWV 230
Benjamin BrittenA Hymn to the Virgin
Heinrich Schütz – Jauchzet dem Herren, alle Welt
– Unser Wandel ist im Himmel
Henry Purcell – O Lord, thou art my God

Claudio Monteverdi – Cantate Domino 6 voci SV293

Messe & Magnificat II

Gemeinsames Konzertprojekt mit dem Choeur J.S.Bach de Lausanne

Im Anschluss an unser Konzert im November 2019 mit Haydns Die Jahreszeiten war für 2020/2021 ein Zyklus Magnificat & Messe geplant.

Mit MAGNIFICAT & MESSE I und den Kompositionen von Martin Palmeri *1965 und Ola Gjelo *1978) sollte ein großer Bogen geschlagen werden von zeitgenössischer zu einer klassischen Vertonung Johann Sebastian Bachs Magnificat und Franz Schuberts As-Dur Messe als MAGNIFICAT & MESSE II, in Zusammenarbeit mit dem Choeur J.S. Bach de Lausanne.

Auch die neuen Termine im Herbst wurden nach reiflicher Überlegung abgesagt.
Wir hoffen, das Programm für 2023 durchführen zu können.

Geistliche Chormusik

St. Nikolaus, Bonn-Kessenich
Termin steht noch nicht fest

J.S. Bach, Lobet den Herrn, alle Heiden (Motette);
Benjamin Britten, A Hymn to the Virgin;
Heinrich Schütz u. a.

Bachfest Leipzig 2022

Sonntag 12. Juni 2022 | 10 Uhr
Nikolaikirche Leipzig
 

Kantatengottesdienst
J.S. Bach Kantate Was frag ich nach der Welt (BWV 94) u.a.

Anna Herbst – Sopran
Alexandra Thomas – Alt
Lukas Schmidt – Tenor
Florian Conze – Bass
Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
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Leitung: Markus Mostert

MAGNIFICAT & MESSE I

Martin Palmeri *1965
Magnificat
 
Ola Gjeilo *1978
Sunrise Mass
Dark Night of the Soul
 

Bach-Chor Bonn
Jana Marie Gropp – Sopran
Katarina Morfa – Mezzosopran
Stefan Langenberg – Bandoneon
Martin Palmeri – Klavier
Annette Willer-Krebel – Klavier
Neues Rheinisches Kammerorchester
 
Leitung: Markus Mostert

Jenseits des klassischen Repertoires kommen bei dem Programm Vertonungen zeitgenössischer Komponisten zur Aufführung.
 
Martin Palmeris Magnificat, das der Komponist selbst als eine seiner bisher besten Kompositionen bezeichnet und das ihm besonders am Herzen liegt, ist das neueste Werk in der Geschichte der zahlreichen Magnificat-Vertonungen, komponiert im Jahr 2012/2013. Palmeri wurde einem breiteren Publikum bekannt durch seine Tangomesse.
 
Die Vertonung von Ola Gjeilos Sunrise Mass entstand 2007/2008. Die Messe mit liturgischem Text und „weltlich“ zugeordneten Titeln der einzelnen Sätze ist eingebettet in eine metaphorische Reise vom Himmel herab zur Erde mit ihrer außergewöhnlichen, sphärisch anmutenden und bildreichen Musik.
Dark Night of the Soul  ist sehr kontrastreich und pendelt zwischen motorischen, fast getriebenen-pulsierenden Abschnitten im 7/8-Takt und ruhigen, zuweilen auch entrückt wirkenden Abschnitten.
Der Text von Dark Night of the Soul stammt vom spanischen Mystiker Johannes vom Kreuz (1542-1591), aus dessen Gedicht Gjeilo die Strophen entnommen hat.
 
One dark night,
fired with love’s urgent longings
– ah, the sheer grace! –
I went out unseen,
my house being now all stilled.

 In darkness, and secure,
by the secret ladder, disguised,
– ah, the sheer grace! –
in darkness and concealment,
my house being now all stilled.

 On that glad night,
in secret, for no one saw me,
nor did I look at anything,
with no other light or guide
than the one that burned in my heart.

Die Kompositionen Gjeilos erinnern an Filmmusik, der er auch erklärtermaßen sehr nahe steht und diese Vorliebe ist immer wieder hörbar. Er schreibt Musik, die von Klassik, Jazz, Volks- und Popmusik beeinflusst ist.
 
Insofern dürfte das Programm nicht nur eine Herausforderung für den Chor, sondern ganz besonders reizvoll auch für das Konzertpublikum sein. Aufgrund des oben erwähnten Einflusses von populärer Musik (wie auch Tango) dürfte das Programm auch jüngeres Publikum ansprechen.  

… triffst du nur das Zauberwort

19.05.2019
Kleine Beethovenhalle
Muffendorf

Musik der Romantik
für Chor, Harfe, Hörner und Klavier
mit Werken von Mendelssohn Bartholdy, Brahms,
Schubert, Saint-Saëns und Fauré.

mit
Eva-Marie Blumschein, Harfe
Bert Bürgers, Tomasz Walentek, Hörner
Annette Willer-Krebel, Klavier
 
Leitung: Markus Mostert