Herzlich willkommen beim Bach-Chor Bonn!

 

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Mit viel Engagement und großem Erfolg haben wir am Sonntag, dem 25.September 2016, das „Stabat Mater“ von Antonin Dvorák unter der Leitung von Horst Meinardus in der Christuskirche in Bonn-Plittersdorf aufgeführt. Die Vertonung eines mittelalterlichen Gedichtes, das die leidende Mutter Christi – die mater dolorosa – in den Mittelpunkt stellt und ihren Schmerz um den gekreuzigten Sohn beschreibt, zählt zu den den schönsten sakralen Musikwerken der Romantik.

Es entstand 1877 nach einer Phase schwerer Schicksalsschläge als ein sehr persönliches musikalisches Dokument: Seit 1875 waren Antonin Dvorák und seiner Frau alle drei Kinder gestorben; die Trauer um diesen Verlust spricht aus jedem Takt des Werkes.Trotzdem lässt Dvorák es im Vertrauen auf den christlichen Erlösungsgedanken mit einer zuversichtlichen Empfindung von Trost und Vergebung in einem hoffnungsvollen Dur-Akkord ausklingen.

Vertont ist das Oratorium im Original für Solostimmen, Chor und Orchester. Der Bach-Chor führte es in einer neuen Fassung für Soli, Chor, zwei Klaviere, Sologeige und Pauke von Wolfgang Klein-Richter auf.

Viele Zuhörer zeigten sich im Anschluss an das Konzert ergriffen über die anrührende Komposition und die Intensität der Darbietung des Chores, der Solisten und der begleitenden Instrumente.

 


Das Konzert wurde wie in jedem Jahr vom Kiwanis-Club Bonn als Benefizveranstaltung organisiert. Schon zum 16. Mal fand diese erfolgreiche Zusammenarbeit statt. Erfolgreich nicht nur im Hinblick auf die musikalische Darbietung, sondern auch – wie es einem Benefizkonzert gebührt – auf den finanziellen Erlös.

6000 Euro können nun zu gleichen Teilen dem Verein „Ausbildung statt Abschiebung e.V“ (www.asa-bonn.org), der Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien eine Lebensperspektive bieten soll, und dem Verein „Hilfe für psychisch Kranke Bonn/Rhein Sieg e.V.“(www.hfpk.de) zugute kommen. Dieser unterstützt das Projekt „Sonnenkinder“, das Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern therapeutische Hilfe anbietet. Beide Vereine wurden mit dem Integrationspreis der Stadt Bonn ausgezeichnet, worauf Bonns Bürgermeister Reinhard Limbach hinwies, der in seiner Begrüßungsrede stellvertretend für Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Glückwünsche der Stadt Bonn überbrachte.

Neben den Dankesworten des Kiwanis-Clubpräsidenten stellte der Pfarrer der Christuskirchengemeinde Oliver Ploch in seinem Schlusswort die an einem Ort wie dieser Kirche erklungene Musik auch als eine besondere Form des Gottesdienstes dar. Viele von uns haben es sicher so empfunden.

 


Aber - nach dem Konzert ist vor dem Konzert....

In Abwandlung eines aus dem Fußball bekannten Ausspruchs nehmen wir natürlich jetzt mit Elan die nächsten Projekte in Angriff! Da ist zunächst die geplante Chorreise nach Polen, bei der wir im November unseren Partnerchor in Gleiwitz (Schlesien) besuchen werden. Im März d.J. war dieser Universitätschor bei uns in Bonn zu Gast. Eine viel beachtete Aufführung unserer beiden Chöre fand mit dem Requiem von W.A. Mozart in der Aula der Universität Bonn statt und persönliche Freundschaften entstanden durch die Unterbringung der polnischen Gäste in Familien unserer Chormitglieder. Das Mozart-Requiem soll auch in Polen noch einmal aufgeführt werden, vor allem aber ist ein gemeinschaftliches Konzert mit dem Requiem von Dvorák geplant, an dem der Bach-Chor neben dem „Stabat Mater“ schon seit längerem arbeitet.

 


Ein Ausblick in das Jahr 2017:

Am 7. Mai nächsten Jahres werden wir - wiederum in der Aula der Universität – die „Schöpfung“ von Joseph Haydn singen, begleitet vom Orchester „Camerata Louis Spohr“ aus Düsseldorf und mit namhaften Solisten.

Und für den Herbst 2017 ist schon wieder das Kiwanis-Benefizkonzert in Planung, vermutlich mit einem spannenden Projekt, der „Missa Choralis“ von Franz Liszt.